Zweiter Teil unserer Reise zur Südinsel Neuseelands

Im ersten Teil meines Berichtes habe ich euch von unserem ursprünglichen Plan unserer Reise erzählt, doch am Ende sind wir dann folgende Strecke abgefahren.

Waiohine Schlucht

Waiohine 5Waiohine 6

Wie schon im ersten Teil erwähnt, hatten wir einen Zwischenstopp in der Waiohine Schlucht gemacht, von der wir alle sehr begeistert waren. Wir konnten hier so eine starke Energie spüren, gleichzeitig voller Kraft und Frieden. Klingt etwas widersprüchlich, aber so haben wir es empfunden. Der Fluß hatte solche starke Energie und wirkte dennoch sehr beruhigend. Einfach wunderschön. Ich hätte ewig bleiben können, war aber auch aufgeregt auf all die weiteren Abenteuer, die noch auf uns warteten.

Waiohine 2

Wellington


WellingtonRed Rocks 1

Da wir unsere Fährenüberfahrt ganz früh gebucht hatten und wir mindestens 1 Stunde vor Abfahrt da sein sollten, hatten wir uns noch entschieden eine Nacht in Wellington zu verbringen. In früheren Besuchen zu Wellington hatten wir schon einiges von der Innenstadt, wie das Nationalmuseum „Te Papa“, gesehen. Schon immer wollte ich mir aber die Red Rocks anschauen und dazu war der Tag perfekt. Irgendwie hatte ich etwas mehr erwartet. Und hat der Strand dennoch gefallen, der nicht unbedingt zum Baden geeignet ist, aber zum Fotos machen echt super ist. Nur recht viele Sandflies hatten uns ein wenig die Freude genommen, da wir darauf nicht vorbereitet waren.

red rocks 2Red rocks 3

Überfahrt von Wellington nach Picton – Malborough Sounds

Malborough sound 2Suedinsel Picton

Auf den Malborough Sound hatte ich mich schon sehr gefreut und wir wurden nicht enttäuscht. Leider hatten wir auf der Hinfahrt nicht so gutes Wetter. Dafür wurden wir aber auf der Rückfahrt mit dem schönesten Sonnenschein beglückt. Den Weg zur Südinsel fand ich schon echt atemberaubend schön.

Malborough soundWellington 2

Pelorus River

Pelorus River 1Pelorus River 2

Eine willkommene Abkühlung und Spaßeinlage für groß und klein. Im Cafe kann man sich für $5 einen großen Autoreifen für zwei Stunden ausleihen und dann vom Campingplatz aus auf den Pelorus Fluss sich abwärts treiben lassen und dann kurz nach der Brücke wieder an Land gehen, den Reifen zurück tragen und den Spaß wiederholen. Ein kleiner Tipp, das Wasser ist recht kalt und ein Neoprenanzug wäre schon empfehlenswert, aber wir haben es auch ohne gemacht.

Kina Beach


Kina Beach 1Kina Beach 2

Diesen Strand hatten wir nur zufällig entdeckt, da wir ja unseren kleinen 3-montigen Hund mit hatten und wir somit leider nicht überall übernachten durften. Den Abel Tasman konnten wir aus diesem Grunde nicht erkunden, da Hunde nicht erlaubt sind und werden hierher nochmal ein anderes Mal kommen. Ich denke aber wir hätten einige Tage für den Abel Tasman sowieso einplanen sollen. Der Kina Beach war aber für Hunde zugängig und wir haben dort auf dem Campingplatz wohl die interessantesten Menschen auf der gesamten Reise getroffen. Tolle Energie dort!

Buller River

Buller River 3Buller river 2

Auf den Weg zur Westküste sind wir entlang des Buller Flusses gefahren. Das Wetter immer wieder wechselhaft, hinterliessen eindrucksvolle Bilder in uns. Auch hier hatten wir einen Platz zum Übernachten gefunden und die Kinder sind im kalten Fluss baden gegangen. In Murchison befinden sich einige Anbieter die Wild Water rafting für jede Altersgruppe und Ansprüche anbieten. Auch wir haben eine Tour gemacht und nun sind meine Kinder süchtig danach. Für uns ein absolutes „Must do“.
Einen Tipp für diese Region: Es gibt hier sehr viele Sand flies, bitte habt ein Insektenspray oder ähnliches mit dabei.

Buller River

Cape Foulwind bei Westport (Robbenkolonie)

Seal Colony 1Seal Colony 3

Recht traurig, weil wir ja die Robben in Kaikoura nicht bewundern konnten, fand mein Mann via Recherche am Abend zuvor doch eine andere Kolonie bei Cape Foulwind in der Nähe von Westport an der Westküste. Und so sind wir natürlich gleich nächsten Tag dorthin, war es ja nicht soweit weg von uns. Zwischen den Steinen mussten man schon etwas genauer hinschauen, aber als wir die erste Robbe entdeckt hatten, konnten unsere Augen die vielen Robben überall sehen. Eine sehr schöne Alternative zu Kaikoura. Ich hätte mir nur eine bessere Kamera gewünscht.

Seal Colony 2

Pancake Rocks


Pancake 1Pancake 3

Eindrucksvolle Steinformationen und defintiv einen Besuch wert. Es waren nur sehr viele Touristen dort und kaum ein Parkplatz zu finden, obwohl es an dem Tag gereget hat. Ein Cafe und Souvenirladen befidnet sich gleich davor, aber in meinen Augen ist dieser viel zu teuer und nimmt die Touristen stark aus. Wir hatten an dem Tag besonderes Glück und konnten einige Delfine im Wasser herrumtummeln sehen. Leider konnte ich keine davon auf der Kamera festhalten, waren sie doch echt zu schnell. Als es dann richtig anfing zu schütten, sind wir dann weiter ohne diese wunderschönen Tiere im Foto festgehalten zu haben.

Pancake 2Pancake 4

Castle Hill Rocks

Castle Rock 2Castle Rock 1

Nachdem es so anfing zu regnen und die Wettervorhersage für die nächsten Tage Regen an der Westküste angesagt hatte, änderten wir unsere Route spontan und fuhren über den Arthur Pass nach Christchurch. Auf dem Weg dorthin sahen wir dann atemberaubende Steinansammlungen mit einer ungewöhnlichen Austrahlung. So entschieden wir uns eine Pause einzulegen und diesen Ort etwas besser kennenzulernen. Für uns war dieser Ort, der uns am meisten beeindruckt hatte. Es war sehr windig, aber wir konnten eine unglaubliche Energie dort spüren. Und den Regen hatten wir nach dem Pass hinter uns gelassen.

Castle Rock 3Castle Rock 4

Christchurch


ChristchurchChristchurch 2

In Christchurch hätten wir wohl einige Tage bleiben können, aber da wir von Auckland leicht nach Christchurch fliegen kann, wollten wir nicht zu lange bleiben. Auftanken, Essen besorgen, das waren unsere Prioritäten. Da es aber so heiß war, 31 Grad, der wärmste Tag auf der gesamten Südinsel und wohl auch recht ungewöhnlich für Christchurch, zog es uns zum Wasser und zur Pier. Wir sogen die Wärme nur so auf, empfanden wir die Südinsel einfach als sehr kalt. Dieser heiße Tag war uns sehr willkommen. Um einen besseren Ausblick auf Christchurch zu bekommen sind wir mit der Seilbahn auf den Mount Cavendish im Heathcote Valley und es hat uns allen sehr gut gefallen hatte.

Christchurch PierChristchurch Gondel 2

Lake Tekapo

Lake Tekapo 6Lake Tekapo

Die Lupinen sind richtige Pflanzenschädlinge auf der Südinsel, vor allem in dem Bereich des Lake Tekapo, da sie die einheimische Natur und Pflanzenwelt verdrängen. Dennoch sind sie wunderschön und prägen eingentlich schon das Landschaftsbild dort, dass die Menschen dorthin fahren, um Selfies in Lupinenfeldern machen zu können. Und auch wir haben den Drang nicht wiederstehen können. Der See selbst ist wunderschön, aber die Luft war sehr kühl und erinnerte mich eher an einen kalten Frühlingstag und nicht an Sommer. Wir hatten eine sehr schöne Zeit am See.

Lake tekapo 2Lake Tekapo 4

Da dieser Artikel zu lang mit den gesamten Erfahrungen und Bildern werden würde, unterteile ich den Bericht in 3 Teile, in dem ich euch von unseren Eindrücken und besuchten Sehenswürdigkeiten eine Kurzbeschreibung gebe. Lest doch auch den ersten Teil und dritten Teil unserer Abenteuerreise zur Südinsel Neuseelands durch.

Mich würden eure Erfahrungen sehr interessieren. Wie seid ihr umhergereist? Was habt ihr so erlebt? Was könnt ihr anderen Reisenden empfehlen? Was hat euch besonders beeindruckt und gefallen oder welche Reiseziele waren eurer Meinung nach überflüssig?

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Ein Kommentar zu “Zweiter Teil unserer Reise zur Südinsel Neuseelands

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