Wellington, eine Stadt mit Charme

Meine Familie und ich leben in der Auckland-Region. Des Öfteren hatten wir schon die Möglichkeit die Hauptstadt Neuseelands für uns zu entdecken und von ihrem Charme einfangen zu lassen.

Zugegeben, ich könnte mir zwar nicht vorstellen, in Wellington zu leben, dennoch hat diese Stadt mit ihren fast 500.000 Einwohnern, was circa 10,6% der Gesamtpopulation Neuseeands entspricht, etwas ganz Besonderes an sich, sodass wir immer wieder gerne für einen oder auch mehrere Tage nach Wellington kommen, wobei wir dann auch meistens einen Besuch in der deutschen Botschaft einbinden.
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Wir bevorzugen es, unsere Reisepässe in Wellington zu beantragen, da die Extragebühren in Auckland uns einfach zu hoch sind und wir auf diese Weise zusammen mit unseren Kindern die Hauptstadt des Landes, in dem wir leben, besser kennenzulernen.

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Warum ich nicht in Wellington leben möchte? Das ist recht einfach zu erklären. Ich liebe die warmen Temperaturen der Subtropen, wie wir sie in Auckland haben. Jedes Mal, wenn wir in Wellington waren, und wir waren immer im Sommer da, hatte ich in der Hauptstadt gefroren. Bei meinem ersten Besuch musste ich als Erstes für meine Kinder und mich etwas Warmes zum Anziehen kaufen gehen, da wir auf die kalten Temperaturen und den starken Wind nicht vorbereitet gewesen waren.

DSC00921Wellington befindet sich wie Auckland zwar auf der Nordinsel Neuseelands und liegt noch gerade im subtropischen Bereich, ist allerdings als „the windy city“ (windige Stadt) bekannt. Im Norden ist die Hauptstadt von mehreren Bergketten, wie den „Tararua Ranges“ und den „Rimutaka Ranges“ umgeben, die es verhindern, dass die warmen Winde aus dem Norden in die Stadt gelangen können. Aufgrund der geografischen Lage der beiden Hauptinseln Neuseelands, wirkt der Wasserbereich zwischen diesen Inseln wie eine Art Windtunnel für die kalten südlichen Winde, die aus der Antarktika kommen.

DSC00907Doch mal abgesehen von den kalten Winden, die im Sommer gar nicht so schlimm sein sollen und ich mir dann gar nicht erst die Winter vorstellen kann, hat die Stadt extrem viel zu bieten. Architektorisch und infrastrukturmäβig finde ich die Stadt sehr gut durchdacht und es macht eine wahre Freude, Wellington vom „Beehive“ (dem neuseeländischen Parlament) über die „Cable Car“-Bahn zum Botanischen Garten, zum Hafenbereich bis hin zum TePapa (Museum Neuseelands) zu Fuss zu entdecken und kennenzulernen. Auf dem Weg kommt man an vielen tollen Cafés und Restaurants vorbei.

Wellington, die südlichste Hauptstadt in der südlichen Hemispähre, ist für seine groβartigen Einkaufsmöglichkeiten, vielen kulinarischen Restaurants, Musikfestivals, Theater, Balett und Kunstgallerien bekannt. Die Stadt bietet wahrlich für jedermann etwas, sei es Kultur, Natur, kulinarische Leckereien, Weine, Abenteuer, u.v.m.

Für uns hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt und ich freue mich auf die vielen Male, die wir noch nach Wellington kommen werden, um dann Stück für Stück die Stadt und Umgebung weiter zu erkunden. Hoch oben auf meiner Liste sind dann ein Besuch zum Zoo in Wellington, dem Wasserfall in Hutt Valley, Zealandia, eine Wanderung zu den Red Rocks, ein Ausflug zur Kapiti Insel und vielleicht ein Erkunden eines Strandes, wie der Oriental Bay.

Vor allem aber werde ich beim nächsten Mal definitiv an wärmere Klamotten denken, vielleicht auch eine Windjacke mitbringen, um meine Zeit in der Hauptstadt noch etwas besser genießen zu können.

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