Neuseeland, eine bleibende Erinnerung – ein Reisebericht von Claudia und Robert

Zweimal waren wir nun schon in Neuseeland und sind völlig von dem Land beeindruckt. Wir sind sehr weltoffen und interessieren uns für ferne Länder. Es ist für uns unwahrscheinlich reizvoll, weite Welten zu entdecken und Neues kennenzulernen. Unser Plan war es eigentlich mit der Transsibirischen Eisenbahn im Jahre 2003 unterwegs zu sein. Aufgrund der Vogelgrippe, die dann allerdings in Asien ausbrach und wir es als zu risikoreich empfanden, entschieden  wir uns Neuseeland anstelle dessen zu erkunden. Weiter weg von Deutschland geht’s dann ja auch gar nicht und unser Fernweh lieβ sich mit diesem neuen Abenteuer befriedigen.

Nach eingehender Recherche stellten wir fest, dass es gar nicht so wahnsinnig teuer sein muss, sich ein Wohnmobil in Neuseeland auszuleihen, wenn man die Lebenskosten und das Benzin in Europa mit Neuseeland vergleicht. Nur ein Auto auszuleihen kam für uns irgendwie nicht in Frage – wir wollten pure Flexibilität und unser kleines „zu Hause“ ständig dabei haben, weswegen wir uns für einen Wohnwagen entschieden. Wir nahmen uns viel Zeit und studierten einen sehr guten Reiseführer (den ich leider aber aktuell nicht mehr finden kann), der sehr viel Interessantes  für uns bot und uns uns bei unserer Entscheidung half. Bei unseren Recherchen lasen wir sehr viel Gutes über den Wohnmobilverleih von Keacampers und am Ende buchten wir, für unsere erste Reise durch Neuseeland, unseren Wohnwagen mit ihnen. Für die zweite Reisen entschieden wir uns für Alpha. Kriterien für unsere Auswahl waren neben dem Preis, auch die geeignete Gröβe des Wohnmobils, aber auch welcher Versicherungsschutz mit inbegriffen ist.  Budget hatte zudem einen deutschen Ansprechpartner, was wir ebenfalls als recht angenehm empfanden.

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Unser Wohnmobil hatte bei der ersten Reise zwei Betten, eine Küchennische und ein winziges Bad/Toilette. Das Wohnmobil für unsere zweite Reise war etwas gröβer, brauchten wir ja ein Extrabett für unseren Sohn.

mit dem Wohnwagen durch Neuseeland

mit dem Wohnwagen durch Neuseeland

 

 

 

 

Foto von Claudia und Robert

 

Und so ging unsere 4-wöchige Entdeckungsreise durch Neuseeland, im September 2003, los. Vorab hatten wir uns eine Reiseroute herausgearbeitet. Somit landeten wir in Auckland, erkundeten erst die Nordinsel, setzten mit der Fähre von Wellington nach Picton über, um dann die Südinsel kennenzulernen und von Christchurch wieder richtig Heimat loszufliegen. Bei dieser ersten Reise stellten wir fest, dass wir einfach zu wenig Zeit hatten, um uns das Land und vor allem die Südinsel anzuschauen. Deshalb beschlossen wir eine weitere Reise im Januar/Februar 2011. Meine Cousine, die zuvor zwei Jahre in Neuseeland, in Wellington, gelebt hatte, fertigte uns einen persönlichen Reisenführer mit Insider Tipps an und so planten wir dieses Mal die 6-wöchige Reise anders herum. Diese Tipps stellten sich als Gold wert heraus. Wir landeten in Christchurch und erkundeten mit nun schon geübten Augen ganz bewusst zuerst die Südinsel. Dann ging es noch für eine kurze Zeit zur Nordinsel, wir gaben unserer Wohnmobil in Auckland ab und flogen von dort aus zurück.
 
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Jeden Tag sahen wir wunderschöne und beeindruckene Landschaften. Wir bestaunten die Coromandel-Halbinsel (Nordinsel) mit unfassbar schönen Stränden, eine Art natürlichen Whirlpool bei Taupo (Nordinsel) – wo eine heiße Quelle in einen kristallklaren Fluss mündet, das Te Papa in Wellington (Nationalmuseum von Neuseeland auf der Nordinsel) – wo u. a. ein Erdbeben simuliert und damit erlebbar wird, Wale und Delfine in Kaikoura (Südinsel), zauberhafte Art-Deco-Architektur in Napier, mit dem Tongariro-Crossing einen der weltweit schönsten Wanderpfade quer durch eine Vulkanlandschaft, einen faszinierenden Strand mit pechschwarzem Sand wie Puder, der sogar magnetisch war… mit u.v.m..

Tongariro Crossing

Tongariro Crossing

 

 

 

 

Foto von Claudia und Robert

 

Doch das Beste an unserer Reise war, dass wir jeden Tag aufstanden und nicht genau wussten, wo wir am Abend sein würden. Das war für uns Freiheit pur. Klar, wir hatten eine Richtung und auch einen Plan, welche Sehenswürdigkeiten wir uns auf der Route mit anschauen wollten. Dennoch hatten wir jeden Tag spontan genommen und wenn uns etwas gefiel, waren wir einfach länger geblieben. Es gab keine Fixpunkte und das empfanden wir so befreiend. Wenn man einfach die Momente und Tage so nehmen und für alles sich den entsprechenden Freiraum geben kann, hinterlässt dies ein unglaubliches Freiheitsgefühl in einem.

Robert klettert auf eine Nikaupalme

Robert erklimmt eine Nikaupalme

Und weil uns die erste Reise so beeindruckt hat, entschlossen wir uns unseren Sohn Neuseeland ebenfalls zu zeigen, bevor er in die Schule kam und damit die Reisezeiten dann in den Sommermonaten in Neuseeland durch die Schule und Ferien in Deutschland limitiert würden.

Für uns alle bleibt Neuseeland eine unvergesslich schöne Erinnerung. Wir wollen gerne noch mehr von diesem atemberaubenden Land erkunden – u. a. stehen da der 90mile-Beach, der Wandertrack im Abel-Tasman-Nationalpark, eine Mountainbike-Tour durch das zerklüftete Marlborough-Gelände im Norden der Südinsel oder eine Gletscher-Wanderung auf unserer Liste – der Milford-Sound natürlich nicht zu vergessen.

Wir freuen uns auf ein weiteres Wiedersehen mit Neuseeland.

 

Claudia ist freiberuflich im Bereich energetisches Heilen (www.menira.com ) tätig.

Robert ist freiberuflich selbständig im Bereich Coaching Neue Medien, Kundenbindungssysteme (www.kundenspezialist.de).

Und hier noch einige Empfehlungen zu neuseeländischen Reiseführern:

Habt ihr ebenfalls einzigartige Sehenswürdigkeiten in Neuseeland entdeckt, die nicht in Reiseführern erwähnt sind, oder möchtet ihr anderen Neuseelandinterssierte von eurem Neuseelandurlaub oder –aufenthalt berichten, dann meldet euch bei mir über mein Kontaktformular.

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