Einen Monat durch Neuseeland reisen

Hallo meine lieben Leser.

mein Name ist Isabella und ich hatte ab August 2013, mit einer Freundin zusammen, eine kleine Rundreise durch Asien, Australien und Neuseeland für circa ein halbes Jahr lang gemacht gemacht. Wir fingen in Südostasien an, flogen danach im Dezember nach Australien und von Australien dann schließlich Anfang Januar nach Neuseeland. Wir starteten natürlich in der Metropole Auckland, wo wir zum ersten Mal in unserer Reise von jemandem empfangen wurden. Wir verbrachten ca. die erste Woche bei meinen früheren Nachbarn und guten Bekannten, den Ballhorns. Dies verschaffte uns auch einen schönen Einblick in das tägliche Leben, wie es auf dem Land um Auckland herum stattfindet. Sie zeigten uns einige ihrer Lieblingsorte in der näheren Umgebung und wir machten tolle Unternehmungen wie Kanufahren. Ich merkte schnell, welch‘ eine schöne und abwechslungsreiche Natur Neuseeland hat und wollte mehr von dem kleinen Land sehen. Dann beschlossen wir auf die Südinsel nach „Christchurch“ zu fliegen und mit einen gemieteten Auto  zwei Wochen die Gegend zu erkunden. Eines kann ich schon sagen, wir hatten mehr Schafe als Menschen auf unserem „Roadtrip“ gesehen. Anfangs noch ungewohnt, das mir dann jedoch sehr gut gefiel, denn dadurch war die Natur noch schöner wahrzunehmen und wir hatten Zeit zum Entspannen. Unsere erste Nacht verbrachten wir am „Lake Tekapo“ verbotenerweise im Auto. Als die Sonne langsam unterging und die Berge in ein rotes Licht tauchte, wollten wir die Chance der Einsamkeit nutzen. Und das Erwachen am nächsten Morgen war es Wert!

Lake Tekapo Foto von Isabella

Lake Tekapo
Foto von Isabella

Weiter ging es dann nach „Queenstown“. Ein kleines Städtchen an einen wunderschönen See umgebend von prächtigen Bergen. Uns fiel auf, dass hier viele junge Reisende ein Weilchen steckenbleiben, was die Stadt sehr belebt machte. Ziemlich bald ging es aber für uns weiter durchs Fiordland nach „Milford Sounds“. Die Fahrt durchs Gebirge war schon wunderschön und dann waren wir endlich da .

Milford Sound Foto von Isabella

Milford Sound
Foto von Isabella

Das Bild sagt schon genug, denke ich.

Milford Sound Day Tours

Es war jedoch ziemlich einsam dort und eine regnerische Nacht. Am nächsten Morgen bemerkten wir, dass die Tankstelle nicht funktionierte und unser Tank war gefährlich leer. So blieb uns nichts anderes übrig, als den Rückweg durchs Gebirge,  mit fast leerem Tank zu starten. Wir versuchten, den Wagen möglichst viel rollen zu lassen und mit Ach und Krach schafften wir es gerade noch so zu einem kleinen Dorf, das sozusagen nur aus zwei Straßen bestand. Wir gingen in den kleinen Laden, an dem „Gas Station“ drauf stand und fragten, ob wir hier tanken könnten, da wir keine Zapfsäulen gesehen hatten. Der freundliche Neuseeländer lachte nur und führte uns nach draußen und da bemerkten wir, dass die alte, fast schon antike, Zapfsäule vor den Haus immer noch aktiv war.

Alte Tankzapfstell Foto von Isabella

Alte Tankzapfstell
Foto von Isabella

So pumpten wir, mit der Hilfe des Neuseeländers, zum ersten Mal eigenhändig Benzin in unser Auto und waren einfach nur froh, dass wir nicht irgendwo in der Pampas stehen geblieben waren! Hierbei möchte ich erwähnen, dass mir alle Neuseeländer stets extrem locker, freundlich und hilfsbereit vorkamen, was ich von uns Deutschen nicht immer behaupten kann.
Unser weiterer Weg führte uns noch unter anderem durch die Stadt „Nelson“ , durch die „Marlborough Sounds“ Gegend und die Stadt „Kaikoura“, sowie zu dem „Franz-Joseph-Gletscher“, wo wir sogar durch etwas Schnee stapften und wunderschöne Felsformationen sahen.

Felsen vor dem Gletscher Foto von Isabella

Felsen vor dem Gletscher
Foto von Isabella

West Coast Day Tours

Zelten oder mit einem Wohnwagen durch Neuseeland zu fahren, ist wirklich nur zu empfehlen, denn das für mich Beeindruckenste in Neuseeland ist wirklich, die wunderschöne, vielseitige Natur zu erleben. Manchmal hast du das Gefühl du fährst durch mediterrane, weite Landschaften in Süd-Frankreich, dann plötzlich denkst du, du bist im tropischen Urwald oder in einem bayerischen Tannenwald. Das machte sich auch ebenfalls in den Temperaturen bemerkbar. Manchmal war es feucht und heiß, und dann wieder kalt und windig.

Nach den zwei Wochen, ging es zurück auf die Nordinsel und wir durften noch die Erfahrung machen, für Freunde und ‚Nachbarn‘ (das bedeutet ein paar Minuten mit dem Auto entfernt) von der Familie Ballhorn ein „Housekeeping“ zu machen. Die Freunde waren in Urlaub und wir wohnten in ihrem Haus, um auf es aufzupassen. Das war super für uns, denn Neuseeland ist, im Vergleich zu Deutschland, nochmals wesentlich teurer. Einige Lebensmittel, wie guten Käse, konnten wir uns nicht leisten. Natürlich waren wir auch zum Ende unserer langen Reise ziemlich abgebrannt.

Ich könnte noch so vieles mehr schreiben, aber alles in Allem, kann ich eigentlich nur von Neuseeland schwärmen! Für richtige Naturburschen, die die Vielseitigkeit lieben, muss das eines der Top Ziele sein.

Falls ich es nochmals nach Neuseeland schaffe, möchte ich mir unbedingt eine der tollen, mehrtägigen Wanderrouten vornehmen!!

In einem hochqualitativen Fotobuch finden eure wunderschönen Urlaubsfotos eine bleibende Erinnerung und ihr könnt diese besondere Zeit immer und immer wieder aufs Neue erleben.

 10 Euro Rabatt auf Pixum Fotobücher

Habt ihr auch Erfahrungen beim Reisen durch Neuseeland gemacht? Oder lebt ihr in Neuseeland für eine kürzere oder auch etwas längere Zeit? Mögt ihr vielleicht auch gerne eure Erfahrungen anderen mitteilen? Dann meldet euch doch bei mir, denn ich veröffentliche gerne Berichte oder Artikel, die rund um das Thema Neuseeland zu tun haben.

Related Post

Comments

comments

Kommentar verfassen